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Dokumentation

Mit KI-Agenten nutzen

Wie du einen KI-Agenten verbindest, was er darf und wie du die Kontrolle behältst.

Wenn du schon einen KI-Agenten nutzt, kannst du ihn mit deinem Realite-Konto verbinden. Er übernimmt das Organisieren, du bist schneller wieder weg vom Bildschirm.

Brauche ich einen Agenten?

Nein. Alles in Realite funktioniert auch direkt in der App. Der Agent ist ein Extra, kein Muss.

Was dein Agent heute kann

Die Verbindung läuft über MCP, einen offenen Standard für KI-Tools. Dein Agent arbeitet dabei mit deinem Konto: Was du in Realite siehst, kann er auch lesen.

Mit realite:read (lesen):

  • dein Dashboard, deine Kontakte und Gruppen
  • Events und ihre Kommentare
  • deine Vorschläge
  • deine Einstellungen, inklusive deiner Kalenderliste
  • deine Smart Treffen

Mit realite:write direkt:

  • Vorschläge zusagen oder absagen
  • neue Gruppen anlegen, in denen zunächst nur du bist
  • Smart Treffen planen. Einladungen gehen erst raus, wenn du den Termin unter Vorschläge freigibst
  • Vorschlagslimits und blockierte Aktivitäts-Tags ändern

Mit realite:write nur nach deiner Freigabe:

  • Events anlegen
  • Kommentare schreiben, nur auf Events, die dir gehören oder denen du zugesagt hast
  • bestehende Kontakte zu deinen eigenen Events aus Google Kalender einladen
  • Mitglieder zu deinen eigenen Gruppen hinzufügen
  • Hashtags deiner eigenen Gruppen ändern und eigene Gruppen löschen
  • Einladungslinks erstellen und Gruppen über einen Link beitreten
  • die Kalender für Vorschläge und Abgleich ändern

Date nutzt eigene Berechtigungen. Ohne realite:dating kommt dein Agent nicht an Date heran, auch nicht mit realite:read. Wie Date abläuft, steht unter Date im Überblick.

Mit realite:dating lesen und vorschlagen:

  • dein Date-Profil, dein Budget, deine Dates und den Plan für ein Date
  • den Fragenkatalog und deine Antwort-Regeln, nicht deine gespeicherten Antworten
  • Änderungen an Profil und Kriterien vorschlagen. Übernehmen kannst nur du unter Profil und Vorlieben

Mit realite:dating nur nach deiner Freigabe:

  • ein Date-Interesse oder einen Terminvorschlag annehmen, auch wenn dein Agent selbst Interesse an jemandem zeigt, der schon Interesse an dir gezeigt hat
  • Termine und Orte vorschlagen, auf Ortsvorschläge antworten
  • Fragen aus dem Katalog stellen und mit deiner gespeicherten Antwort beantworten
  • Angaben für das Treffen teilen
  • Feedback nach einem Date abgeben
  • für jemanden bürgen

Mit realite:dating direkt:

  • Kandidaten suchen und Orte suchen. Die andere Seite sieht davon nichts
  • ein erstes Interesse an einem vorgeschlagenen Kandidaten zeigen, im Rahmen des Tagesbudgets
  • beide Menschen um die Zusage zum Termin bitten. Zusagen kannst nur du

Absagen gehen sofort, auch ohne Freigabe: Dein Agent kann ein Interesse, einen Terminvorschlag oder einen Ortsvorschlag jederzeit ablehnen.

Deine Freigabe

Dein Agent bereitet vor, du entscheidest. Will er etwas tun, das unter nur nach deiner Freigabe steht, passiert erst einmal nichts: Die Aktion wartet unter Einstellungen → Offene Aktionen deines Agenten oder direkt unter /agent-actions auf dich. Du bekommst dazu einen Hinweis mit neutralem Text, wenn Push-Benachrichtigungen eingerichtet sind.

Dort siehst du alles, was nach außen ginge: bei Events Titel, Beschreibung, Ort, Tags und wer das Event sehen kann, bei Gruppen Name, Beschreibung und Hashtags, bei Dates die strukturierten Angaben zur anderen Person sowie Zeiten und Orte. Texte von anderen und Texte deines Agenten stehen in Anführungszeichen und sind gekennzeichnet. Mit Freigeben läuft die Aktion genau einmal, mit Ablehnen passiert nichts. Eine offene Aktion läuft nach 24 Stunden von selbst ab. Beim Freigeben prüft Realite noch einmal, ob die Aktion noch erlaubt ist und ob dieser Agent noch Zugriff hat. Ist etwas davon nicht mehr der Fall, siehst du den Grund, und es passiert nichts. Widerrufst du einen Agenten, verfallen seine offenen Aktionen. Entziehst du nur den Date-Zugriff, verfallen seine offenen Date-Aktionen.

Dein Agent kann nichts selbst freigeben. Er erfährt nur, ob eine Aktion noch offen, abgelehnt, abgelaufen oder ausgeführt ist.

Ein paar Fälle, die du kennen solltest:

  • Einladungslink: Den fertigen Link siehst nur du, direkt nach der Freigabe. Dein Agent bekommt ihn nicht.
  • Mitglied hinzufügen: Nur du erfährst, ob es für die E-Mail ein Konto gibt. Die Person muss die Mitgliedschaft danach selbst bestätigen.
  • Gruppe beitreten: Du siehst den Namen der Gruppe und die Zahl der Mitglieder. Mit deiner Freigabe gilt der Beitritt als deine eigene Entscheidung.
  • Gruppen, in die dich jemand gesetzt hat: Solange du die Mitgliedschaft nicht selbst bestätigt hast, kann dein Agent dort nichts veröffentlichen und keine Links erstellen.
  • Systemgruppen: #alle und synchronisierte Gruppen ändert kein Agent.
  • Link-Vorschau: Enthält die Beschreibung eines Events einen Link, ruft Realite ihn nach deiner Freigabe für die Vorschau ab. Die Seite dahinter erfährt die vollständige Adresse. Darauf weist dich die Freigabe hin. Bei Autopilot-Events gibt es keine Link-Vorschau.
  • Limits: Pro Tag legt dein Agent höchstens 20 Kommentare an, davon 5 pro Event. Auch für Einladungen, Mitglieder, Links, Events und Gruppenänderungen gibt es Tageslimits. Es sind höchstens 30 Aktionen gleichzeitig offen, davon höchstens 10 je Agent.

Autopilot

In derselben Karte kannst du für drei Fälle den Autopilot einschalten. Anfangs ist er aus, auch die Date-Verhandlung. Ist er an, erledigt dein Agent diese Schritte ohne Rückfrage, und sie erscheinen im Protokoll:

  • Events anlegen: für deine Freunde oder eine Gruppe, in der du selbst bestätigt bist.
  • Date-Interesse und Terminvorschläge annehmen. Die Zusage zum Date selbst gibst weiterhin nur du.
  • Date-Verhandlung: Dein Agent handelt mit dem Agenten der anderen Seite Termine, Orte, Fragen und Angaben fürs Treffen aus, ohne jedes Mal zu fragen.

Autopilot heißt: Du prüfst vorher nichts mehr. Ein Agent, der durch fremden Text manipuliert wurde, kann dann auch etwas tun, das du nicht wolltest:

  • Bei Events schreibt er Titel und Beschreibung selbst. Deine Freunde oder die Gruppe lesen, was dort steht, auch etwas Privates.
  • Bei der Date-Verhandlung gibt es keinen Freitext, er wählt nur aus festen Listen. Über diese Auswahl lassen sich trotzdem kleine Mengen an Information weitergeben, pro Date höchstens wenige Dutzend Zeichen, zum Beispiel eine Telefonnummer oder ein kurzes Passwort. Die Gegenseite müsste das gezielt auslesen.

Schalte den Autopilot deshalb nur ein, wenn du deinem Agenten und dem, was er liest, vertraust.

Immer deine Freigabe brauchen Kommentare, öffentliche Events, Events für Freunde von Freunden, Smart Treffen über einen Titel-Shortcut, Einladungen, neue Gruppenmitglieder, Gruppenänderungen, Einladungslinks, Gruppenbeitritte, Bürgschaften, Feedback und Kalendereinstellungen.

Was dein Agent nicht kann

  • Dein Login-Passwort sehen. Er bekommt nur ein Zugriffstoken.
  • Aktionen freigeben oder den Autopilot einschalten.
  • Adressen einladen, die nicht zu deinen Kontakten gehören.
  • Auf fremden Events kommentieren, denen du nicht zugesagt hast.
  • Deine Sperrliste ändern oder einstellen, ob Vorschläge automatisch in deinen Kalender kommen. Das geht nur in den Einstellungen.
  • Bestehende Events ändern oder löschen. Das machst du in der App.
  • Kalendereinladungen eines Smart Treffens freigeben. Das machst du selbst unter Vorschläge. Solange ein Termin dort wartet, kann dein Agent das Smart Treffen nicht mehr ändern.
  • Eigene Koordinaten für Date-Vorschläge wählen. Er nimmt Gegenden aus der festen Liste.
  • Einem Date zusagen, ein bestätigtes Date absagen, eintragen, ob es stattgefunden hat, oder jemanden melden.
  • In Date einwilligen, Fotos freigeben oder Profil und Sichtbarkeit selbst ändern.
  • Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Notizen und Kontaktwege anderer Date-Personen sehen. Vorname, Notiz und Kontaktweg stehen nach der Zusage nur für euch Menschen in der App.

Was dein Agent trotzdem kann

Die Freigabe schützt vor ungewollten Schritten nach außen, nicht vor allem. Dein Agent liest weiterhin, was du freigegeben hast, und dein KI-Anbieter sieht diese Daten. Direkt bleiben Schritte, die keinen freien Text zu anderen tragen: Zusagen und Absagen zu Vorschlägen, neue Gruppen ohne andere Mitglieder, Pläne für Smart Treffen, Limits, ein erstes Date-Interesse im Rahmen des Budgets und die Bitte um Zusage. Eine Zusage zu einem Vorschlag sehen andere trotzdem, und welche Person dein Agent für ein Interesse wählt, verrät etwas. Prüfe vor der Freigabe, was dort steht, gerade wenn dir eine Aktion unerwartet vorkommt. Wenn du etwas nicht zuordnen kannst, lehne ab und widerrufe den Zugriff.

Agent verbinden

  1. Öffne in deinem KI-Tool die MCP- oder Integrations-Einstellungen.
  2. Trage als Server-URL https://realite.app/api/mcp ein.
  3. Melde dich bei Realite an, wenn dein Tool dich dorthin schickt.
  4. Prüfe auf der Seite Zugriff bestätigen, welcher Client was anfragt, und klicke auf Zugriff erlauben.

Fertig. Du brauchst dafür ein KI-Tool, das MCP mit OAuth unterstützt. Einen API-Schlüssel gibt es nicht.

Die Anmeldung kann auch openid, profile, email und offline_access anfragen. Das gehört zum Login und hält die Verbindung aktiv. Welche Berechtigungen genau angefragt werden, legt dein Tool fest. Du kannst sie auf der Seite einzeln auswählen. realite:dating und realite:photos sind anfangs abgewählt und müssen von deinem Tool ausdrücklich angefragt werden. Fotozugriff gibt es nur zusammen mit Date-Zugriff und nie zusammen mit realite:write. Erlaube den Zugriff nur, wenn du mit allem einverstanden bist, was dort steht.

Technische Details und Hilfe bei Fehlern stehen unter MCP und OAuth.

Beispiele für deinen Agenten

  • „Was steht bei mir in Realite diese Woche an?“
  • „Hab ich offene Vorschläge? Zeig sie mir, entscheide aber noch nichts.“
  • „Leg für Samstag um 11 Uhr Kaffee im Café am Markt an. Nur für meine Freunde sichtbar.“ Das Event erscheint nach deiner Freigabe.
  • „Sag beim Vorschlag fürs Bouldern am Mittwoch zu.“
  • „Erstell einen Einladungslink für meine Gruppe Laufrunde.“ Den Link siehst du nach der Freigabe in der App.
  • „Leg für die Laufrunde ein Smart Treffen für nächste Woche an.“
  • „Schau, ob es heute passende Date-Vorschläge gibt, und zeig mir nur die Karten.“ Dafür braucht er realite:dating.

Darauf solltest du achten

Sag am besten, wer etwas sehen soll. Ohne Angabe schlägt dein Agent ein Event für deine Freunde vor. Soll es für mehr Leute sichtbar sein, nenne den Kreis ausdrücklich, zum Beispiel eine bestimmte Gruppe oder öffentlich. Prüfe bei der Freigabe die Angabe Sichtbar für. Hashtags wie #alle im Titel machen ein Event öffentlich, das zeigt dir die Freigabe an.

Text von anderen ist keine Anweisung. Titel und Kommentare stammen von anderen Menschen und können versuchen, deinen Agenten zu steuern. Realite kennzeichnet solchen Text für ihn und für dich. Lehne eine Aktion ab, wenn sie nicht zu dem passt, was du wolltest.

Du siehst, was passiert ist. In den Einstellungen zeigt Agentenzugriff & Protokoll, welche Aktionen dein Agent zuletzt ausgeführt hat und ob sie geklappt haben. Autopilot-Schritte erscheinen dort als Autopilot: …, deine Freigaben als Freigegeben: …, zum Beispiel Freigegeben: Event anlegen. Inhalte der Aufrufe stehen nicht im Protokoll. Offene Aktionen speichert Realite mit ihrem Inhalt, weil du sie sonst nicht prüfen könntest. Sie werden 7 Tage nach deiner Entscheidung oder dem Ablauf gelöscht.

Du kannst jederzeit trennen. Klicke dort auf Zugriff widerrufen. Danach kommt dein Agent nicht mehr an dein Konto.

Date-Fotos freiwillig freigeben

In den Einstellungen kannst du im Date-Modus bis zu sechs Fotos hinzufügen, mit den Schaltflächen nach oben oder unten sortieren und löschen. Verifikations-Selfies gehören nicht dazu. Menschen sehen Fotos erst nach gegenseitigem Interesse und deiner Freigabe für das jeweilige Date.

Die Agentenfreigabe ist für jedes Foto anfangs aus. Aktiviere sie nur, wenn du dieses Foto an den Agenten deines Matches und dessen Modellanbieter übermitteln möchtest. Zusätzlich muss dein Match seinem Agenten die OAuth-Berechtigung realite:photos und den Date-Zugriff geben. Der Agent kann dann mit date.get_photos und der Date-ID freigegebene Bilder abrufen. Tagesvorschläge enthalten keine Fotos.

Ein Widerruf verhindert neue Abrufe. Bereits übermittelte Bilder kann Realite beim Agenten oder Modellanbieter nicht zurückholen oder deren weitere Verwendung kontrollieren. Eine einfache Text-Heuristik kann Fotos zur manuellen Prüfung vormerken; sie ist kein OCR und erkennt nicht jeden Text. Nach einer Prüfung musst du die Agentenfreigabe selbst aktivieren.

Date-Fotos freigeben

Vor der Freigabe pro Date siehst du, wie viele Galerie-Fotos für die andere Person sichtbar werden und wie viele davon ihr KI-Agent nach Prüfung höchstens abrufen kann. Agentenfotos gehen auch an dessen Modellanbieter. Selfie-Prüfbilder sind ausgeschlossen. Du kannst neue Abrufe durch Zurücknehmen der Freigabe stoppen; bereits übermittelte Bilder kann Realite dort nicht zurückholen. Die Stufenmarkierung eines Fotos ändert derzeit nichts: Alle Fotos benötigen gegenseitiges Interesse und deine Freigabe.

Auch fehlgeschlagene Fotoabrufversuche zählen zum Tageslimit. Große Bilder können die Anzahl pro Antwort verringern. Selfies ohne gestarteten Prüfauftrag werden nach 24 Stunden beim regelmäßigen Löschlauf entfernt; du kannst sie auch selbst über die eigenen Fotos löschen.

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