Vor-Ort-Sichtbarkeit
Worum es geht
Realite kann pro Event festhalten, ob für dieses Event später freiwillige Vor-Ort-Sichtbarkeit erlaubt ist.
Das ist bewusst kein automatisches Live-Tracking und keine allgemeine People-Discovery-Funktion.
Der aktuelle Produktgrundsatz ist:
- Präsenz ist immer an ein konkretes Event gebunden
- Präsenz ist immer optional
- Event-Sichtbarkeit und Vor-Ort-Sichtbarkeit sind getrennte Entscheidungen
- ohne ausdrückliche Freigabe wird nichts veröffentlicht
Was heute schon in Realite passiert
Beim Erstellen eines Events kannst du die Option Vor Ort sichtbar erlauben aktivieren.
Zusätzlich gibt es in Jetzt jetzt einen kompakten Schnellzugriff „Hier & jetzt teilen“:
- dort kannst du mobil direkt sagen, was du gerade machst und wo du bist oder wohin du gehst
- Realite erstellt daraus ebenfalls ein normales Event mit bewusst gewähltem Sichtbarkeitskreis
- wenn du „Ich bin gerade hier“ nutzt, startet Realite direkt für dieses neue Event einen aktiven Vor-Ort-Status
- auch dieser Schnellzugriff bleibt eventgebunden und veröffentlicht nichts außerhalb des gewählten Kreises
Wenn die Option aktiv ist:
- dieses Event darf grundsätzlich einen freiwilligen Vor-Ort-Layer haben
- die Eventseite und Eventkarten zeigen den Hinweis Vor Ort sichtbar möglich
- auf der Eventseite erscheint zusätzlich ein eigener Bereich Vor Ort Status
- dort kannst du dich bewusst mit einem begrenzten Zeitfenster auf Jetzt vor Ort sichtbar sein setzen oder wieder ausblenden
- dieser Check-in ist erst 90 Minuten vor Eventbeginn möglich und endet automatisch mit dem Event
- wenn dein gewähltes Zeitfenster abläuft, zeigt Realite das auf der Eventseite ausdrücklich als Zeitfenster abgelaufen statt weiter so zu wirken, als wärst du noch sichtbar
- der Hauptstatus im Bereich Vor Ort Status kippt dann ebenfalls auf den Schutz-Zustand und bietet erst danach wieder bewusst ein neues Zeitfenster an
- dieser Schutz-Zustand bleibt auch nach einem späteren Neuladen der Eventseite erkennbar, bis du bewusst ein neues Zeitfenster setzt oder dich ausblendest
- andere Personen mit Zugriff auf dieses Event sehen nur innerhalb dieses Event-Kontexts, wer sich aktiv sichtbar gemacht hat
- der Bereich Vor Ort Status erklärt zusätzlich konkret, wer diesen Vor-Ort-Status je nach Event-Sichtbarkeit sehen kann, zum Beispiel nur eine Gruppe, nur Kontakte oder ein öffentliches Event-Publikum
- wenn bei sichtbaren Personen kein Name hinterlegt ist, zeigt Realite dort bewusst keinen E-Mail-Fallback, sondern bleibt neutral
- die normale Event-Sichtbarkeit bleibt unverändert
Wenn die Option aus ist, zeigt Realite stattdessen Vor Ort aus.
Was nicht automatisch passiert
Die Freigabe bedeutet ausdrücklich nicht:
- dass dein Standort automatisch geteilt wird
- dass andere sofort sehen, ob du schon da bist
- dass du außerhalb des Events sichtbar wirst
- dass Realite eine offene Liste anwesender Personen veröffentlicht
Die Freigabe markiert also nicht einfach nur einen Rahmen: Sie erlaubt einen späteren, expliziten Check-in direkt auf der Eventseite. Auch dieser Check-in bleibt freiwillig, eventgebunden und zeitlich begrenzt.
Zusätzlich gilt jetzt ein klares Zeitfenster:
- vor dem Presence-Fenster bleibt der Vor-Ort-Status geschlossen
- ab 90 Minuten vor Start kannst du dich bewusst sichtbar machen
- nach Ablauf deines gewählten Fensters bist du automatisch wieder unsichtbar, auch wenn das Event selbst noch läuft
- mit dem Eventende verschwindet der Vor-Ort-Status wieder automatisch
So ist das Konzept gedacht
Realite behandelt Vor-Ort-Sichtbarkeit als zusätzlichen Schutzlayer über einem bestehenden Event:
- Zuerst legst du fest, wer das Event überhaupt sehen darf.
- Danach kann der Event-Ersteller erlauben, dass dieses Event optional einen Vor-Ort-Kontext haben darf.
- Erst auf dieser Basis kannst du dich auf der Eventseite bewusst und für ein gewähltes Zeitfenster als vor Ort sichtbar markieren.
Wichtig bleibt:
- keine automatische Freigabe
- keine eventübergreifende Sichtbarkeit
- kein People-Browsing ohne gemeinsamen Kontext
So bleibt Presence ein Werkzeug für reale Koordination vor Ort und nicht ein offener Personenfeed.
Warum Realite das trennt
Ein Event beantwortet: Wer darf diese Aktivität sehen?
Vor-Ort-Sichtbarkeit beantwortet getrennt davon: Darf es für diese Aktivität überhaupt einen freiwilligen Vor-Ort-Status geben?
Diese Trennung reduziert Überraschungen:
- ein sichtbares Event macht dich nicht automatisch vor Ort sichtbar
- eine spätere Vor-Ort-Funktion würde nur innerhalb des erlaubten Event-Kontexts stattfinden
- Dating- oder Festival-Kontexte bleiben damit ein Zusatzfall derselben Schutzlogik
Welche Leitplanken für spätere Festival- oder On-Site-Fälle gelten sollen, steht gesammelt unter Sicherheit bei Vor-Ort- und Festival-Kontexten.
So nutzt du es
- Öffne ein Event, bei dem Vor Ort sichtbar möglich angezeigt wird.
- Wähle im Bereich Vor Ort Status aus, wie lange du sichtbar sein willst.
- Nutze danach den Button Jetzt vor Ort sichtbar sein.
- Wenn du nicht mehr sichtbar sein willst, wähle Nicht mehr vor Ort sichtbar.
Wenn du die Eventseite früher öffnest, zeigt Realite dir direkt, ab wann Vor-Ort-Sichtbarkeit für dieses Event verfügbar ist.
Wenn du das Event später noch einmal öffnest, unterscheidet Realite jetzt auch klar zwischen:
- Nicht vor Ort sichtbar: du hast dich nicht sichtbar gemacht oder dich wieder ausgeblendet
- Zeitfenster abgelaufen: dein letztes Vor-Ort-Zeitfenster ist vorbei
- Vor-Ort-Sichtbarkeit startet später: das Eventfenster ist noch nicht offen
- Vor-Ort-Sichtbarkeit ist beendet: das Event ist vorbei und niemand bleibt weiter sichtbar
Kurz gesagt
Vor Ort sichtbar möglich heißt in Realite aktuell:
- dieses Event darf freiwillige Präsenz mit explizitem Check-in unterstützen
- du wirst dadurch nicht automatisch live sichtbar
- deine Sichtbarkeit läuft nur bis zum gewählten Zeitfenster oder maximal bis Eventende
- Sichtbarkeit bleibt explizit, eventgebunden und kontrolliert