Login, Kalender und Provider
Realite soll echte Aktivitäten leichter machen, nicht einen einzelnen Login- oder Kalenderanbieter in den Mittelpunkt stellen.
Wichtig ist deshalb die Trennung:
- dein Konto gibt dir Zugang zu Realite
- dein Kalenderzugriff liefert optional mehr Kontext
- ein konkreter Provider ist nur die technische Verbindung dahinter
So bleibt der Kernflow verständlich: erst Aktivitäten, Sichtbarkeit und Reaktionen, dann optional zusätzlicher Kontext.
Was sofort nach dem Login funktioniert
Sobald du in Realite eingeloggt bist, kannst du den Kern des Produkts nutzen:
- Aktivitäten anlegen
- Sichtbarkeit wählen
- Gruppen anlegen und pflegen
- Personen einladen
- Vorschläge beantworten
- Events direkt beitreten, anfragen oder Interesse zeigen
- öffentliche Eventseiten öffnen
Dafür brauchst du keinen verbundenen Kalender.
Wenn du Realite bewusst erst ohne Kalender nutzen willst, hilft dir zusätzlich Ohne Kalender starten.
Was zusätzlichen Kalenderzugriff braucht
Ein verbundener Kalender erweitert Realite um Planungskontext, ist aber nicht die Voraussetzung für den Kernflow.
Mit aktivem Kalenderzugriff kommen heute vor allem diese Funktionen dazu:
- Verfügbarkeitsabgleich über deine ausgewählten Kalender
- automatische Kalender-Vormerkungen für Vorschläge, wenn du das einschaltest
- Import markierter oder relevanter Kalendertermine nach Realite
- direkte Bearbeiten-im-Kalender-Links aus Realite heraus
- Smart-Treffen-Versand über Kalendereinladungen nach deiner ausdrücklichen Freigabe
Ohne Kalenderzugriff bleiben Events, Gruppen, Sichtbarkeit und Vorschläge weiter nutzbar. Nur dieser zusätzliche Planungskontext fehlt dann.
Capability-Matrix
Die folgende Übersicht trennt bewusst zwischen Konto, Kalenderzugriff und heutiger technischer Verbindung:
| Produktfunktion | Reines Realite-Konto | Kalenderzugriff nötig | Heutiger Technikstand |
|---|---|---|---|
| Events anlegen, teilen und verwalten | Ja | Nein | providerunabhängig im Produkt |
| Gruppen, Kontakte im Produkt und Sichtbarkeit pflegen | Ja | Nein | Kontakte-Sync aktuell noch Google-gebunden |
| Vorschläge in Realite beantworten | Ja | Nein | providerunabhängig im Produkt |
| Öffentliche Eventseite ansehen | Nein, nur für Reaktion/Login nötig | Nein | providerunabhängig im Produkt |
| Verfügbarkeit aus Kalendern berücksichtigen | Ja | Ja | aktuell Google Kalender |
| Vorschläge automatisch im Kalender vormerken | Ja | Ja | aktuell Google Kalender |
| Kalendertermine nach Realite übernehmen | Ja | Ja | aktuell Google Kalender |
| Smart-Treffen per Kalendereinladung verschicken | Ja | Ja | aktuell Google Kalender |
Den gleichen Unterschied zwischen gemeinsamem Kalender-Kern und provider-spezifischen Extras siehst du auch unter Profil & Einstellungen direkt in der Karte Kalender-Kern und Provider-Pfade.
Gemeinsamer Kalender-Kern
Damit mehrere Kalenderanbieter später anschließen können, behandelt Realite diese drei Bausteine als gemeinsamen Kern aller Kalenderadapter:
- Verfügbarkeits- und Timing-Kontext für Vorschläge und Planung
- Kalenderkopien von Realite-Aktivitäten zurück in deinen verbundenen Kalender
- Import relevanter Kalendereignisse nach Realite als zusätzlicher Planungskontext
Wichtig dabei:
- wenn ein Provider diesen Kern noch nicht technisch anbietet, bleibt Realite trotzdem nutzbar
- dann fällt der Flow auf Realite selbst zurück: Event-Link, Sichtbarkeit, Join-Mechaniken und manuelle Planung
- der Produktkern wird dadurch nicht neu verdrahtet, nur der zusätzliche Kalenderkontext fehlt
Was bewusst Provider-Capability bleibt
Nicht jede Kalenderfunktion muss bei allen Providern gleich aussehen. Diese Punkte bleiben bewusst an der Provider-Schicht:
- Kalendereinladungen und Teilnehmerpflege über den externen Kalender
- Bearbeiten-im-Kalender-Links oder Deep-Links zurück in den Quellkalender
Heute heißt das konkret:
- Google trägt beide Pfade bereits
- Apple soll bei fehlender Gleichwertigkeit zuerst sauber auf Event-Link und Realite-Join-Flow zurückfallen
- Microsoft darf Einladungen oder Edit-Links später tiefer integrieren, aber nicht als Produktvoraussetzung erzwingen
Was heute noch providergebunden ist
Produktlogisch ist Realite schon breiter gedacht. Technisch gibt es heute aber noch Verbindungen, die nicht gleichwertig ausgebaut sind.
Aktuell gilt:
- Google und Apple können als sichtbare Login-Pfade parallel erscheinen, sobald das jeweilige Deployment beide technisch freigeschaltet hat
- in lokaler Entwicklung gibt es zusätzlich einen dev-only Test-Login
- Kalenderkontext ist heute an Google Kalender angebunden
- Kontakte-Sync ist heute an Google Kontakte angebunden
Wichtig dabei:
- diese Kopplung beschreibt den aktuellen Technikstand
- sie definiert nicht den eigentlichen Produktkern
- du veröffentlichst dadurch weiterhin nichts automatisch
Was bewusst noch nicht aktiv ist
Diese Pfade sind im aktuellen Produkt noch nicht allgemein freigeschaltet:
- Microsoft Login außerhalb interner Tests
- Apple Kalender als angebundener Planungskontext
- Microsoft Kalender als angebundener Planungskontext
Solange diese Pfade noch fehlen, bleibt der wichtigste Unterschied:
- der Kernflow in Realite funktioniert schon heute ohne Kalender
- zusätzlicher Verfügbarkeits- und Kalenderkontext kommt derzeit nur über Google
Woran du deinen aktuellen Zustand erkennst
Unter Profil & Einstellungen zeigt Realite den Kalenderstatus bewusst getrennt an:
- Kalenderzugriff aktiv
- Später verbinden
- Kalenderzugriff prüfen
So siehst du direkt, ob gerade nur der optionale Kalenderkontext fehlt oder ob du ihn aktiv neu freigeben musst.
Was nicht automatisch passiert
Auch mit verbundenem Provider gilt:
- kein automatischer öffentlicher Kalender-Feed
- keine automatische Veröffentlichung deiner Verfügbarkeit
- keine automatische Sichtbarkeit ohne deine Freigabe
- keine Massenansprache an importierte Kontakte
Realite nutzt Verbindungen als Kontext und Hilfsmittel, nicht als automatische Veröffentlichungsschicht.